Aus dem Mangel in die Fülle

Oft kreisen unsere Gedanken um das, was wir nicht haben: keine Zeit, kein Geld, keine Gelegenheiten. Ob wir uns im Mangel oder im Bewusstsein der Fülle befinden, ist in erster Linie eine Frage unserer Gedanken.

 

Wir fühlen uns schlecht, wenn wir einen bereits gekauften Artikel irgendwo billiger sehen. Wenn Freunde einen Ausflug machen und dies auf Facebook posten, fragen wir uns: Wieso war ich nicht dabei? Wenn wir uns abends unsere To-Do-Liste anschauen, ist oft das im Fokus, was wir nicht geschafft haben. Wenn in unserem Leben eine Veränderung ansteht, schauen wir oft auf das, was wir zukünftig nicht mehr haben werden.

Mangelbewusstsein stresst und führt zu Trübsinn

 

All dies ist Ausdruck eines Mangelbewusstseins – und kann zu einer Selbstverordnung von dauerhaftem Trübsinn führen. Mangeldenken ist in unserer Gesellschaft sehr verbreitet und trifft auch sehr erfolgreiche Menschen. Zudem hat es den Charakter, sich unbewusst zu verselbständigen. Allzu leicht greifen hier offenbar über Jahre aufgebaute Automatismen und Glaubenssätze. Diese können sich schnell zu selbst erfüllenden Prophezeiungen entwickeln. Ein ungünstiger Kreislauf entsteht.

 

Achtsamkeit für unsere Gedanken

 

Der Weg aus diesem Dilemma ist scheinbar leicht – und braucht doch einiges an Disziplin und Achtsamkeit. Entscheiden wir uns zunächst für ein bewusstes Beobachten unserer Gedanken und der damit einher gehenden Körperempfindungen. Was denke ich gerade und wie fühle ich mich dabei? Mangeldenken kann sich z.B. in einem schalen Gefühl in der Magengegend äußern, in Enge im Herzraum, Rücken- und Nackenverspannungen, dem allgemeinen Gefühl von Starre. Vielleicht stellen Sie noch andere Phänomene fest.

Bewusste Entscheidung für Optionen der Fülle

 

Tiefes Ein- und Ausatmen schafft die erste Erleichterung. Bewusst aufatmen! Raus gehen, in Bewegung kommen, den aktuellen Ort verlassen, und sei es nur für ein paar Minuten: damit lässt sich auch besser die Perspektive wechseln. Oft fällt es dann leichter, sich in Bezug auf die letzten trüben Gedankengänge in eine Beobachterrolle zu begeben. Was wäre, wenn meine negative, von Mangel geprägte Erwartung nicht einträfe? Welche anderen Optionen könnten noch passieren? Gelingt es mir, die Situation, die mich beschäftigt, positiv auszumalen? Kann ich mir vorstellen, dass es das Leben gut mit mir meint? Dass viele Türen bereits geöffnet auf mich warten, an den ich bisher vorbei gelaufen bin?

 

Kleine Veränderungen im Alltag

Und fangen wir doch mit Kleinigkeiten an, dieses neue Fülledenken in unseren Alltag zu holen. Der Parkplatz sieht voll aus, und ich bin gerade wieder im Begriff, mich darüber zu ärgern, dass alle Parkplätze schon weg sind? Tief durchatmen, lächeln. Egal wieviele Plätze schon belegt sind: Ich brauche ja nur einen Parkplatz. Mein neuer Gedanke lautet: Ich öffne mich für einen schönen Parkplatz ganz in der Nähe meines Ziels. Achtsam und in freudiger Erwartung schaue ich mich um, fahre langsam weiter. Und finde ‚meinen’ Parkplatz!

Die Warteschlange an der Kasse ist lang und ich muss wohl lange anstehen? Ich stoppe meinen ersten genervten Gedanken gerade noch und denke stattdessen lächelnd: „Ich bin bereit für eine schnellere Lösung“. Mein Blick wird automatisch wacher, und so bekomme ich mit, dass eine andere Kasse öffnet, zu der ich nun noch wechseln kann.

Füllebewusstsein heißt: Zulassen!

 

Nach diesen kleinen Alltagserfolgen fällt es leichter, sich auch in größeren Angelegenheiten vertrauensvoll für die schöneren, größeren oder leichteren Lösungen zu öffnen, die für uns bereitstehen, wenn wir bereit sind: Ein Füllebewusstsein ist davon geprägt, Dinge und Situationen auch gedanklich erst einmal zuzulassen, die uns beschenken und unser Leben bereichern. Damit sind nicht nur materielle Bereiche gemeint. Wenn unsere Beziehungen von Eifersucht, Neid und ‚zu kurz kommen’ geprägt sind, ist es ebenfalls sehr lohnenswert, mit achtsamen Gedanken und Wahrnehmungstraining Fülle, Liebe und mehr Vertrauen zuzulassen.

Über einen bewussteren Umgang mit Mangeldenken und immer mehr Fokus auf ein Füllebewusstsein erschließt sich uns eine neue Welt, die uns mutiger, zuversichtlicher und zufriedener werden lässt. Es lohnt sich, hieran zu arbeiten!

 

Mehr Infos zu einer spirituellen, Fülle-orientierten Begleitung auf Ihrem individuellen Weg erhalten Sie gerne bei einem unverbindlichen Kennenlern-Termin, zu dem Sie sich per E-Mail anmelden können.

 

Herzlich willkommen in der Fülle des Lebens!

 

Sevira Patricia Landsberg