Innere Balance finden

 

Seine innere Mitte zu finden und aus einem Bewusstsein der Zentrierung heraus zu handeln, ist wahrscheinlich eine der wertvollsten Qualitäten in dieser intensiven Zeit. Vielfältige Umbrüche und das anhaltende Pandemiegeschehen fordern uns heraus zu improvisieren - Planung war gestern. Unsere äußere Welt zerfällt in vielen Aspekten, so dass wir unsere innere Stabilität immer weniger an äußere Gegebenheiten binden können. Vielmehr sind wir gefragt, unseren Blick immer wieder nach innen zu richten, um aktuelle Gegebenheiten im Außen mit unseren Werten, Wünschen und Möglichkeiten abzugleichen. Dann wird es möglich, eine kraftvolle, zentrierte eigene Haltung einzunehmen.

 

Fremdbestimmung trennt uns von unserer Mitte

 

Wenn wir uns in unserem Alltag ständig an angstmachender Medienberichterstattung orientieren, nach anderen richten oder auch Maßstäbe anlegen, die nicht unserer Natur entsprechen, begeben wir uns in eine äußerst kräftezehrende Lebensweise. Die Zentrierung geht verloren - mit vielfältigen Auswirkungen: Abhängigkeiten, Stimmungsschwankungen, Rastlosigkeit, Unklarheit in für uns wichtigen Lebensfragen und eine schwer greifbare Unzufriedenheit sind nur einige davon. Wir steuern ziellos auf dem Meer unserer Ängste und Möglichkeiten und finden keine Antworten für unseren Alltag.

 

Den inneren Kompass finden

 

Den inneren Kompass zu suchen und immer wieder in Kontakt damit zu gehen, ist ein wichtiges Ritual. Dies kann über tägliches Innehalten in der Meditation geschehen, über Seminare, die uns in Kontakt mit unserer inneren Stimme bringen oder über Reflexion im Coaching oder in einer spirituellen Begleitung. Wir erhalten darüber Zugang zu unseren Möglichkeiten und Potenzialen: Es fühlt sich kraftvoll an, den eigenen Handlungsspielraum zu erkunden, anstatt die Lebensgestaltung - oft unbewusst - darauf zu fokussieren, was gerade nicht möglich ist.

 

Es gilt gerade in dieser Zeit, immer wieder das innere Gleichgewicht zu finden. Das bedeutet auch, Ängste und Befürchtungen wahrzunehmen - jedoch aus einer ruhigen inneren Haltung eines Beobachters heraus. Das braucht etwas Übung und zu Beginn am besten auch kompetente Anleitung, welche Routinen und Rituale im gelebten Alltag unterstützen, um emotional stabil zu bleiben.

 

Die Mitte – Sitz unseres inneren Friedens

 

Wenn wir aus unserer Mitte heraus denken und handeln, stellt sich immer mehr ein Gefühl von Ausgeglichenheit und innerem Frieden ein. Dieses Empfinden wird zunehmend unabhängig von äußeren Gegebenheiten und Umständen. Wir gelangen in Kontakt mit unserem eigenen Lebensfluss und lassen uns darauf ein. Schritt für Schritt nehmen wir unseren Platz im Leben ein und/oder orientieren uns neu. Wir schöpfen aus innerer Kraft, Freude und Leichtigkeit.

 

Unsere Zentrierung dient auch anderen

 

Ein Bewusstsein der eigenen Fülle von Möglichkeiten nährt unsere eigene Ausstrahlung und inspiriert uns dazu, mit anderen in einen achtsamen Austausch zu gehen. Spaltung, Rechthaberei, Mangeldenken und Neid haben hier immer weniger Raum. Vielmehr erfahren wir, dass wir auch anderen Wegweiser dafür sein können, in eine ruhige Mitte zu kommen, aus der heraus sich neue Möglichkeiten für alle Beteiligten erschließen lassen, wo sich vorher keine Lösungen abzeichneten.

 

Wer sich dafür interessiert, sich mit dem Thema innere Mitte zu beschäftigen, dem empfehle ich meine regelmäßig stattfindende Meditation „Innere Balance“: Wir gehen in einer geführten Meditation in Kontakt mit unserer Mitte, fühlen und stärken unsere eigene Kraft im Solarplexus.

 

Regelmäßige Reflexion im Rahmen meiner Beratungen hilft dabei, sich innerlich zu ordnen und den Weg in die eigene Zentrierung im Alltag zu etablieren. Eine lohnenswerte Investition in die Zukunft.